Donau – Vom Schwarzwald ans Schwarze Meer

Schon die junge Donau ist spektakulär: Donauquelle, Donauversickerung und Donaudurchbruch in der Schwäbischen Alb sind landschaftlich einzigartig. In den hohen Kalkwänden hängen Kletterer, manche Felsspitze ist gekrönt von einer abenteuerlichen Burgruine. Als Wanderer hat man von oben prächtige Aussichten auf die Flussschleifen der Donau mit dem Kloster Beuron.

Am Weg liegen berühmte Städte wie Regensburg, Passau, Linz, Wien, Bratislava und Budapest. Sie erzählen vom Wohlstand, den der Fluss mit sich brachte, und von einer reichen Geschichte durch viele Jahrhunderte.

Das Eiserne Tor bietet ein großartiges Naturschauspiel. Hier durchbricht die Donau den letzten Gebirgszug, die südlichen Karpaten – einst die gefährlichste Schiffspassage, heute gezähmt durch Staudämme, Kraftwerke und Schleusen. Ein spannender Ausflug führt in die rumänische Hauptstadt Bukarest, eine boomende Großstadt auf dem Weg nach Europa.

Den Abschluss dieser großartigen, 3.000 Kilometer langen Entdeckungsreise bildet das rumänische Donaudelta. Mit einem kleinen Boot gleitet man viele Tage durch ein Labyrinth von Sümpfen und Seen, für Naturliebhaber ein fast unberührtes Paradies. Die UNESCO hat die einzigartige Landschaft zum Weltnaturerbe erklärt. Zwischen drei mächtigen Armen der Donau erstrecken sich unendliche Schilfgebiete und Auenwälder. Kleine Dörfer sind nur mit dem Boot zu erreichen, die Zeit scheint hier stehen geblieben zu sein. Hier leben zahllose seltene Tierarten. Und in großen Scharen kreisen Pelikane majestätisch am Himmel.

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